ZWIEBELN
& KNOBI
Zwiebeln und Knoblauch sind wunderbare Lauchgewächse. Aber kennst du auch die verschiedenen Sorten?
Knoblauch – eine wunderbare Pflanze, die mehrere Zehen bilden und in einer Knolle zusammengefasst sind.
Aber kennst du auch die verschiedenen Knobisorten?
- Gemeiner Knoblauch
> weiße oder rote Zwiebeln mit 5 – 15 Zehen
> milder Geschmack bei frischer Ernte
- Schlangen-Knoblauch
> schlangenähnlich – Triebe wachsen im oberen Teil spiralförmig
> Brutzwiebeln befinden sich an den Enden
> absolut mild
- Chinesischer Knoblauch
> eine runde Zehe – ähnlich wie Zwiebel
> würzig-intensiver Geschmack
> verursacht keinen Mundgeruch
- Schwarzer Knoblauch
> fermentiert
> süßliche Geschmacksnote
> geruchsneutral
Und wie kannst du Knobi anbauen?
Knoblauch wird über das „Stecken“ vermehrt. Man pflanzt die einzelnen Knoblauchzehen in einem Abstand 10×20 cm und mit einer Saattiefe von etwa 5 cm und bedeckt es mit Erde. Im Winter schützt eine dünne Mulchschicht vor starkem Frost.
- Winterknoblauch:
AUSSAAT ab Mitte September-Ende Oktober
Winterknoblauch mag es prinzipiell weniger dauerhaft feucht.
ERNTE im Juli, wenn das Blattwerk etwa bis zu zwei Drittel verwelkt ist.
Der klassische Winterknoblauch ist die Sorte „Morado“ mit leicht violetten Zehen, einem stark ausgeprägtem Aroma und Geruch. - Sommerknoblauch:
AUSSAAT ab Februar-März
Man könnte im Februar den Knobi auf feuchtem Küchenpapier vorkeimen lassen. Er weist dieser eine kürzere Wachstumszeit auf und bildet nicht ganz so dicke Zehen aus.
ERNTE im August, wenn das Blattwerk etwa bis zu zwei Drittel verwelkt ist.
Der klassische Sommerknobi ist die Sorte „Messidor“ mit weißen Knollen. Ein Alleskönner, besonders winterhart und kann im Frühjahr oder im Herbst gepflanzt werden.
Auch die grünen Triebe sind wunderbar im Geschmack und deutlich milder, als die Zehen.
Kennst du eigentlich auch Knoblauchsrauke?
Eine Wildpflanze, dessen Blätter du im Frühjahr oder auch im Spätsommer/Herbst (schmeckt dann ein wenig bitterer) snacken kannst. Sie hat einen recht milden Knobigeschmack. Sie ist zudem ein Stickstoffwegweiser und wächst gern im Halbschatten in Wäldern, an Mauern und Wegrainen, in Büschen und Hecken.
Ein weiterer Knobiverwandter ist der Bärlauch, den man ebenso gern in Parks und in Wäldern vorfindet, aber auch mal in Gärten. Es ist eine Wildpflanze, dessen Blätter du im ab Mitte März bis etwa Anfang Mai snacken kannst.
- Achtung: Verwechslungsgefahr mit dem Maiglöckchen.
Die Stängel des Bärlauchs sind eckig, die des Glöckchens rund. Die Blätter des Bärlauchs riechen natürlich nach Knobi, die des Glöckchens nicht. Die Blattunterseite des Bärlauchs ist matt, die des Glöckchens glänzend.
Aber nicht nur der Knoblahc gehört zu den Lauchgewächsen, sondern auch Zwiebeln, die aus der Küche fast gar nicht mehr wegzudenken sind.
Kennst du die unterschiedlichen Sorten?
Die Zwiebel hilft bei Ohrenschmerzen, Bauchscherzen, Blähungen, Insektenstichen und bei Zahnschmerzen. Sie reguliert den Blutzuckerspiegel, ist verdauungsfördernd, entzündungshemmend, blutdrucksenkend, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, ist gut bei Erkältung und Husten.
Zwiebel-Honig-Hustensirup
- 1 große Zwiebel in dünne Scheiben oder Würfel schneiden.
- Die Zwiebelstücke in ein Glas legen und mit insgesamt 2-3 EL Honig großzügig bedecken. Schichten ist auch möglich.
- Die Mischung für etwa 4-6 Stunden (oder auch über Nacht) an einem warmen Ort stehen.
- Nach der Wartezeit den entstandenen Sirup abseihen, um die Zwiebelstücke zu entfernen.
Nimm 1-2 Teelöffel dieses Sirups mehrmals täglich, vor allem bei Husten und Halsschmerzen.Du kannst den Sirup auch in warmem Wasser oder Tee auflösen, um ihn leichter zu konsumieren.
Innerhalb von 1-2 Tagen aufgebrauchen. Bei sehr jungen Kindern oder bei Allergien sollte vorsichtshalber auf eine Anwendung von Honig verzichtet werden.
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